Seit 10 Jahren arbeiten wir an einer Neubewertung dieses historischen Gebäudes und des Taschenparkes. Wir haben Platz gemacht für neue innovative Nutzungen. Stichworte: Dorfgemeinschaftshaus, Dienstleistungszentrum für Albersloh. Ausgerechnet die konservativen Kräfte, die Altbewährtes eigentlich schützen sollten, betätigen sich jetzt durch schreiendes Schweigen als Totengräber. Die gleichen Kräfte, die seinerzeit die Immobilie verramscht haben und aus Fehlern anscheinend nicht lernen wollen. Wer vertritt dort die Albersloher Interessen, oder auch nicht?
Mangel an politischem Willen und städtebaulicher Verantwortungsübernahme tuen das ihre. Gegen jede Expertise und Vernunft wird eine der letzten dorftypischen Ecken sich selbst überlassen und geschleift, wenn Albersloh sich nicht noch einmal besinnt.
Wieso gibt es plötzlich Mittel, andere Grundstücke in Albersloh gar zu kaufen und nicht eine günstigere Erbbauvariante anzustreben?
Wo bleiben die erheblichen Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität. Welcher Anteil daran landet in Albersloh? Der Ludgerusschule-Ausbau war haushalterisch schon vorher eingepreist und gehört zur kommunalen Daseinsvorsorge. Der Kirchplatz und ein paar weitere Kleinigkeiten wurden aus einem anderen Bundesförderungstopf bezahlt. Zum Konzept Zukunftsdorf gehört auch der Erhalt der Roten Schule – und jetzt?
